Mein Elevator Pitch für Art of Hosting

Immer wieder fragen mich Menschen, was Art of Hosting eigentlich ist. Das passiert häufig in einem Gespräch zwischen Tür und Angel, das heisst, es ist nicht viel Zeit, darauf wirklich umfassend einzugehen. Ich bin mit meiner Antwort dann häufig nicht zufrieden, da ich den Eindruck habe, Art of Hosting nicht angemessen dargestellt zu haben. Aus diesem Grund habe ich mir überlegt, wie man es kurz und bündig und doch mit den wesentlichen Aussagen darstellen kann.

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Die Flüchtlinge und Art of Hosting

Die Flüchtlingssituation rüttelt uns auf und stellt uns vor einige Fragen. Viele aus dem Art of Hosting-Netzwerk sind momentan an neuralgischen Punkten aktiv und packen an. In unserer Rolle als Gastgeber für wichtige Gespräche stellt sich für uns darüber hinausgehend die Frage: Was kann mit unseren Fähigkeiten und Werkzeugen unser Beitrag sein, um diese gesellschaftliche Aufgabe anzugehen?

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Im Kreis sitzen: Wie du mit dieser alten Form deine Kommunikation verbesserst

Kreis (engl. „Circle“) ist keine Erfindung von Art of Hosting, sondern eine uralte äußere Form für Gespräche: Sich am Feuer zu treffen, Geschichten erzählen und so in einen guten Austausch einsteigen. In vielen Kulturen ist und war er universell zu finden, was Höhlenmalereien von vor über 35.000 Jahren belegen. Wie du diese alte Form in deiner Kommunkation gewinnbringend einsetzt und wie das Art of Hosting macht, das erfährst du hier.

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Graphic Recording als eine Form des Harvesting

Harvesting versus Resultate Im Art of Hosting-Ansatz wird bewusst differenziert zwischen „Resultaten“ im Sinne von klassischen Handlungsplänen, Protokollen oder Reports und dem umfassenderen Begriff des „Erntens“. Die Metapher des Erntens öffnet den Raum für sichtbare und unsichtbare Ergebnisse: um zu sammeln, zu kommunizieren und zu würdigen, was in den Gesprächen entstanden ist, um  eine gemeinsame Bedeutung, ein gemeinsames Verständnis zu schaffen.

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Cynefin oder wie man mit Komplexität umgeht

Die Arbeit mit großen Gruppen und die darin entstehende Dynamik kann für manchen Menschen teilweise beängstigend wirken. Ist die Gruppe gerade in der Divergenzphase, so denkt manch einer, „es gerät außer Kontrolle“ und versucht, wieder Ordnung und Kontrolle herzustellen. Wir sind in unsere westlichen Welt gut darin, „Dinge unter Kontrolle zu bringen“. Das hat auch seine Vorteile, wo es benötigt wird. Aber:

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Art of Hosting Beyond the Basics: Drei intensive Tage in England

95 Hosts, Trainer und Moderatoren in einem großen Kreis, der Konferenzraum eingebettet in den saftig grünen Uni-Campus, vier Gastgeber aus Nordamerika, die Vielfalt Europas mit seinen Sprachen und Kulturen und rund zehn Jahre Geschichte und Erfahrung von Art of Hosting: das waren die Ingredienzien für drei Tage „Art of Hosting Beyond the Basics“ Anfang dieses Monats in Leicester in England. Vier Amerikaner als Vorwand, damit sich die Europäer treffen, wie es eine Teilnehmerin ausgedrückt hat. Dem stimme ich zu. Meine Eindrücke hier.

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Ein Gespräch mit Charles Savage

Als ich vor einigen Wochen für den Artikel über 20 Jahre World Café recherchierte, bin ich auch auf den Namen Charles Savage gestoßen. Er war vor 20 Jahren dabei, als die Intellectual Capital Pioneers um Juanita Brown und David Issacs sich mit Wissenschaftlern und Managern von internationalen Unternehmen trafen, um das Thema Wissensmanagement zu erforschen. Charles war damals bei der DEC Corporation und hatte schon das Buch Fifth Generation Management geschrieben.

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Nach dem Münchner Art of Hosting Training….

Vorige Woche hatten wir ein Drei-Tages-Training zu Art of Hosting in München. Es war für mich eine wunderbare Erfahrung, dass wir 38 Menschen in München zusammen bringen konnten und mit Ihnen gemeinsam in die Art of Hosting-Welt eintauchen konnten. Wir hatten zu dem Thema: „Wie gestalten wir co-kreatives Lernen für wirksames Handeln eingeladen?“ Für unser Training kamen die Hosts aus mehreren Ländern:

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Von Einbrechern und Hosts: Verletzlichkeit, unfreiwillig und freiwillig

Wenn ich im Pro Action Café ein Projekt vorschlage, erlebe ich dabei einen kurzen Moment der Verletzlichkeit. Der Moment, in dem ich die Frage formuliere, ist gleichzeitig auch der, in dem ich andere um Hilfe bitte. In dem Moment sehe und spüre ich, wie es den Teilnehmerinnen und Teilnehmern in unseren Veranstaltungen, Workshops und sonstigen Events geht, wenn sie sich öffnen und einbringen. Seit dieser Woche hat das Thema „Verletzlichkeit“ noch eine andere Dimension: In meine Wohnung wurde eingebrochen.

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