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Du bist das erste Mal auf diesem Blog und fragst dich, worum es hier geht? Auf dieser Seite findest du eine erste Orientierung. Und mehr dazu natürlich in den einzelnen Blogbeiträgen.

Ich blogge hier über Art of Hosting. Was ist das?

Art of Hosting wird übersetzt mit die „Kunst des Gastgebens für gute und bedeutungsvolle Gespräche“.

Auf die Schnelle zusammengefasst kann man sagen: Art of Hosting ist eine Werkzeugkiste für das Arbeiten mit Gruppen jeglicher Größe. Es bietet den Teilnehmerinnen und Teilnehmern ideale Rahmenbedingungen für eine gute Arbeit. Ziel ist, dass sie damit zu all ihrem Wissen, ihrer Weisheit, ihrer Intuition und ihren Erfahrungen Zugang bekommen.

Im Englischen heißt es nicht umsonst “Art”, also „Kunst“. Es geht um eine Kunstfertigkeit, um mehr als Moderation oder die bloße Anwendung von Methoden wie World Café, Open Space oder des Kreises. Es geht um Gastgeben, um Einladen und um Kümmern, darum, alle Beteiligten willkommen zu heißen. Es geht darum, einen Raum zu öffnen und zu halten, in dem gute Gespräche, Verlangsamung und ehrliches Zuhören stattfinden können. Es geht um eine innere Haltung, die all dies möglich macht.

Anwendungsbeispiele finden sich in unterschiedlichen Umgebungen: in Unternehmen, in der Verwaltung, der Organisation von Konferenzen und Workshops, in Schulen, Kirchen, NGO, Vereinen… Überall dort, wo Menschen zu von allen getragenen Entscheidungen kommen wollen und es sich nicht mehr leisten wollen, dabei nicht auf den Beitrag aller zurückzugreifen.

Praktiziert wird Art of Hosting von einem weltweiten Netzwerk von Anwendern, daher verwenden wir auch im Deutschen viele englischen Begriffe. Das ändert sich aber immer mehr, je größer die Gruppe der Hosts wird.

Art of Hosting ist

  • ein Führungsstil
  • eine Form, Gruppen zu organisieren
  • eine Möglichkeit, Zugang zur kollektiven Intelligenz zu schaffen
  • eine Sammlung von Methoden und Settings
  • eine Philosophie, die Welt zu sehen
  • und vieles mehr, über das wir hier schreiben.

Diesen Blog habe ich gemeinsam mit Thomas Jäger gestartet. Seine und gemeinsame Artikel findest du deshalb auch noch hier.  Und mehr zu Thomas aktuellen Arbeiten gibt es auf seiner Website.

Eine Einführung ins Thema kannst du als e-Book herunterladen: